In der Metallbearbeitung stellt die kryogenen Minimalmengenschmierung (kMMS) aufgrund ihrer relativen Neuheit weiterhin Verbesserungspotential speziell in Bezug auf die Systemtechnik und die Dosierung der eingesetzten Medien CO2 und Öl. Zumeist wird aktuell die kMMS manuell und weitentfernt zugeschaltet und aufgrund der langen Zuführstrecke und der physikalischen Eigenschaften des CO2 muss abgewartet werden bis sich ein stabiler Massenstrom einstellt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Systems zur bedarfsgerechten Dosierung von kMMS, welches wirkstellennah über das Bearbeitungsprogramm zu- und abgeschaltet wird. Um das System mit Medium, Signal und Energie zu versorgen wird die Spindel der Werkzeugmaschine entsprechend modifiziert.
Zur Umsetzung des Vorhabens sind neben der Firma SN Spindeltechnik als Projektleitung, der Lehrstuhl für Ressourcen und Energieeffiziente Produktionssysteme (REP) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und die Exeron GmbH als geförderte Projektpartner beteiligt. Die assoziierten Projektpartner 3MÜ GmbH & Co. KG, BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH, NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT GmbH und die Kudernak GmbH unterstützen als Anwenderunternehmen bei der Entwicklung und Validierung aus Kundensicht. Das Innovationsnetzwerk Cleantech Cluster GmbH agiert als Bindeglied zu weiteren spanenden Unternehmen und unterstützt den Wissenstransfer.
Das Projekt wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert.

Projektlaufzeit: 01.01.2026-31.12.2027 (24 Monate)
Förderkennzeichen: KK5059915KP3






