Kick-Off DBU-Projekt „KryoFlex“

In dieser Woche fand der Kick-Off für das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Forschungsprojekt „KryoFlex“ statt. Das Vorhaben trägt den Titel „Entwicklung eines Systems zur bedarfsgerechten Dosierung der CO₂-basierten kryogenen Minimalmengenschmierung in der Fräsbearbeitung mit Innenkühlung“ und adressiert zentrale Herausforderungen nachhaltiger Kühlschmierstrategien in der Zerspanung. Öl- und wasserbasierte Kühlschmierstoffe (KSS) stellen in der industriellen Praxis weiterhin den Standard dar, weisen jedoch trotz ihrer hohen Funktionalität teils gravierende Defizite in allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit auf. Vor diesem Hintergrund gewinnen alternative Kühlschmierstrategien zunehmend an Bedeutung. Eine besonders vielversprechende Alternative stellt die kryogene Minimalmengenschmierung (kMMS) dar. Aufgrund ihrer relativen Neuheit besitzt die Technologie jedoch noch Verbesserungspotenzial, insbesondere im Hinblick auf die Systemtechnik, das Prozess-Know-how sowie die Dosierung der eingesetzten Medien Öl und CO₂. Ziel des Projekts ist daher die Entwicklung eines integrierten Systems, welches es ermöglicht, die kMMS bedarfsgerecht zu dosieren und sie wirkstellennah über das Bearbeitungsprogramm gezielt zu- und abschalten zu können.

Projektverantwortlicher ist Steffen Nitschke von SN Spindeltechnik. Das Projekt wird in Kooperation mit der exeron GmbH sowie dem Lehrstuhl für Ressourcen- und Energieeffiziente Produktion (REP) der FAU umgesetzt und durch das folgende Konsortium unterstützt:

Wir bedanken uns herzlich für den sehr guten fachlichen Austausch, das große Interesse an den vielseitigen Vorarbeiten im Bereich der kryogenen Kühlung und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Projekt „KryoFlex“.