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Zerspanung

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird sich mit der systematischen Untersuchung der Zerspantechnik als Fertigungsverfahren befasst. Im Jahr 2014 betrug der Anteil spanender und abtragender Werkzeugmaschinen laut Statistischem Bundesamt über 73 % der gesamten Werkzeugmaschinenproduktion in Deutschland. Damit zählt die Zerspanung zu den ältesten und wichtigsten Fertigungsverfahren überhaupt. Innovative Werkstoffe, Richtlinien und Verordnungen, die zur Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz der Produktion beitragen sollen, führen zu immer höheren Ansprüchen nicht nur an die Werkzeuge, sondern auch an die Maschinen. Im Fokus der Forschung des Lehrstuhls steht daher neben dem Verfahren, die Optimierung der gesamten Prozesskette.

Um auch zukünftig den steigenden Herausforderungen gerecht zu werden, erstrecken sich die Forschungsschwerpunkte des Bereichs Zerspanung auf die folgenden Themengebiete:

  • Steigerung der Produktivität durch neuartige Maschinenkonzepte
  • Ressourcen- und energieeffiziente Gestaltung der gesamten Prozesskette
  • Untersuchung zu neuartigen Kühlschmierkonzepten (kryogene Zerspanung)
  • Verfahrenshybridisierung (Entgratung und Reinigung)
  • Stabilisierung des Prozesses
  • Analysen zur Zerspanbarkeit verschiedener Werkzeug-Werkstoff-Kombinationen